Unsere Leistungen
Telefon
0711 991 1460Telefon Privatsprechstunde
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Postanschrift
MVZ Strahlentherapie
am Diakonie-Klinikum Stuttgart
Lerchenstraße 27, 1.UG
70176 Stuttgart
Öffnungszeiten
Mo-Do:
08.00 - 12.00 Uhr
14.00 - 18.00 Uhr
Fr: 08.00 - 15.00 Uhr
Kontaktformular
Zum KontaktformularHäufig gestellte Fragen
ÖPNV
Vom Hauptbahnhof:
Mit dem Bus Linie 42 (Richtung Erwin-Schöttle-Platz) bis Haltestelle Rosenberg-/ Seidenstr./ Diakonie-Klinikum
Vom Rotebühlplatz/ Stadtmitte:
Mit der U-Bahn Linie 24 (Richtung Hölderlinplatz) bis Haltestelle Rosenberg-Seidenstr./ Diakonie-Klinikum
Mit dem Taxi
Zugang über Lerchenstr. 27
Mit dem PKW
Wir halten für sie kostenlose, barrierefreie Parkplätze bereit.
P1: Tiefgarage Diakonie-Klinikum, Einfahrt Lerchenstraße
Eingabe Navigationsgerät: PLZ 70176, Lerchenstr. 25
Bitte benutzen Sie die für das MVZ reservierten Parkplätze und den Direktzugang zum MVZ neben der Schranke an der Einfahrt des Parkhauses.
Der barrierefreie Zugang erfolgt direkt über die Tiefgarage.
Bitte beachten Sie: Wenn Sie im Bereich des Schädels bestrahlt werden, dürfen Sie selbst nicht Auto fahren.
Fahrtkostenerstattung:
Grundsätzlich sollten Sie vor Bestrahlungsbeginn mit Ihrer zuständigen Krankenkasse bezüglich der Fahrtkostenerstattung Kontakt aufnehmen. Insbesondere Fahrten mit dem Taxi oder ein Krankentrabsport muss vor Behandlungsbeginn von der Krankenkasse genehmigt werden. I.d.R. muss ein Selbstbehalt in Höhe von 5-10 Euro pro Fahrt bezahlt werden.
Entsprechende Bescheinigungen stellen wir Ihnen gerne an der Anmeldung aus.
Bei Tumorerkrankungen kann i.d.R. eine 3-wöchige Anschlussheilbehandlung
(AHB) nach Abschluss der Therapie in Anspruch genommen werden. Zwischen Ende der Bestrahlung und Antritt der AHB sollten etwa 4 Wochen liegen.
Bitte beachten Sie: Bereits während der Strahlentherapie sollte Kontakt mit dem Sozialen Dienst des Diakonie-Klinikums (sofern dort stationärer Aufenthalt vorausging) aufgenommen werden oder ein Reha-Beratungstermin bei uns vereinbart werden. Termine gibt es über unsere Anmeldung.
Während Ihres Reha-Beratungstermins werden Ihre Wünsche und Bedürfnisse für die Reha erhoben. Ebenso wird ermittelt, ob für Sie eine ambulante oder eine stationäre Reha sinnvoll ist.
Sind Sie während Ihrer Behandlung arbeitsunfähig, erfolgt die
Krankschreibung entweder durch den bisherigen Haus- oder Facharzt oder ab Beginn der Bestrahlung gerne durch unsere Ärzte. Dazu bitte kurz an der Anmeldung Bescheid geben.
Um zu verhindern, dass Tumorzellen sich erholen und wieder zu wachsen beginnen, sollte Ihre Strahlentherapie nicht unterbrochen werden.
In seltenen Fällen kann eine Unterbrechung notwendig werden, um ausgeprägte Nebenwirkungen abklingen zu lassen.
Sprechen Sie bitte mit mit uns, wenn für Sie wichtige Termine anstehen.
Sie erfahren bereits im Vorstellungsgespräch von uns, ob Sie eine spezielle Vorbereitung für das Planungs-CT benötigen. Nicht für jede Planung ist eine Vorbereitung notwendig.
Nein. Zuerst ist in der Regel ein Planungs-CT und eine aufwändige Bestrahlungsplanung erforderlich, so dass die erste Bestrahlung erst einige Tage nach dem Planungs-CT stattfinden kann (siehe auch „Ablauf einer Strahlentherapie“).
Das Kopfhaar fällt nur aus, wenn Sie am Kopf bestrahlt werden. In der Regel ist der Haarausfall nur vorübergehend. Gerne unterstützen wir Sie, wenn Sie für diese Zeit eine Perücke benötigen.
Wenn Sie nicht im Gesichts- bzw. Kopfbereich bestrahlt werden, dürfen Sie sich schminken bzw. die Haare färben. Sprechen Sie im Zweifelsfall bitte mit uns.
In den meisten Fällen wird Ihr Alltag durch die Strahlentherapie nicht eingeschränkt. Allerdings müssen Sie Schwimmen und Saunieren während der Zeit der Strahlentherapie und auch in der ersten Zeit danach vermeiden.
Sport in Maßen kann dagegen sinnvoll und wohltuend sein. Sprechen Sie uns bitte darauf an, ob Sport in Ihrem Fall möglich ist.
Im ersten Vorstellungsgespräch erhalten Sie Informationen sowie ein Merkblatt zur Hautpflege. Diese liegen auch im Wartebereich vor den Bestrahlungsräumen aus. In unseren wöchentlichen Arztgesprächen werden mögliche Hautreaktionen kontrolliert und ggf. Behandlungsempfehlungen ausgesprochen.
Gesunde Ernährung ist immer empfehlenswert. Im ersten Vorstellungsgespräch erhalten Sie von uns Informationen zur Ernährung während der Strahlentherapie. Nur in wenigen Fällen, wie zum Beispiel bei der Bestrahlung der Prostata oder Prostataloge, ist es tatsächlich notwendig, bestimmte Lebensmittel zu meiden. In solchen Fällen erhalten Sie zusätzlich ein Merkblatt.
Gegen den gelegentlichen Genuss von einem Glas Wein oder Bier spricht nichts, außer Sie werden im Bereich des Mundraums oder der Speiseröhre bestrahlt. Auf den Konsum hochprozentiger Alkoholika soll generell verzichtet werden, da mögliche Nebenwirkungen verstärkt werden.
Rauchen schadet Ihrer Gesundheit generell. Außerdem erhöht es Ihr Risiko an Krebs (vor allem Lungen-, Kehlkopf- und Speiseröhrenkrebs) zu erkranken. Wir raten Ihnen dringend, nicht zu rauchen.
Bitte meiden Sie direkte Sonneneinstrahlung auf die bei Ihnen bestrahlte Körperregion. Schützen Sie mit entsprechender Kleidung die bestrahlten Körperregionen, wie z.B. einem breitkrempigen Hut bei Bestrahlung im Kopf- und Gesichtsbereich, einem Seidenschal bei Bestrahlungen im Halsbereich. Ein Sonnenbrand sollte unbedingt vermieden werden. Verwenden Sie auch noch einige Zeit nach Abschluss der Strahlentherapie hautfreundliche Sonnenschutzmittel mit sehr hohem Lichtschutzfaktor (SF 50).
Die Bestrahlung wird im Allgemeinen gut vertragen. Trotzdem kann es zu Nebenwirkungen kommen, die entscheidend davon abhängen, an welcher Körperregion Sie bestrahlt werden. Wie hoch für Sie die Wahrscheinlichkeit für welche Art der Nebenwirkungen ist, wird Ihnen im ersten Vorstellungsgespräch in unserer Ambulanz oder auf der Station durch unsere Ärzte erläutert. Wir sagen Ihnen auch, wie wir gemeinsam welche Nebenwirkungen mildern können.
Machen Sie sich keine Sorgen: wie bei einer Röntgenaufnahme tritt die Strahlung (in der Regel bei uns Photonen) an der geplanten Stelle in den Körper ein und gegenüber davon tritt sie aus Ihrem Körper wieder aus. Es verbleibt keine Strahlung in Ihrem Körper, die andere schädigen könnte.
Im Gegensatz zur Chemotherapie, die im ganzen Körper agiert, wirkt die Strahlentherapie gezielt und nur in der Körperregion, die erkrankt ist. Die Krebszellen werden dabei zerstört und das gesunde Gewebe durch moderne Bestrahlungstechniken maximal geschont.
Eine einzelne Strahlentherapiesitzung dauert nur wenige Minuten. Um eine Krebserkrankung erfolgreich zu behandeln sind oft mehrwöchige Behandlungen an 5 Tagen/Woche notwendig. Das Wochenende haben Sie dann frei.
Kommen Sie wegen einer gutartigen Erkrankung zu uns, werden sie meist nur 2x/Woche bestrahlt.
Oftmals kann die Strahlentherapie ambulant durchgeführt werden. Ob die Strahlentherapie stationär oder ambulant erfolgt, klären wir mit Ihnen im ersten Vorstellungsgespräch bei uns.